Chinesisch Schach

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In Dütschland wärd masse Schach späält. Dat Europäisch Schach, dat wi hier kennen daiht, is aower nich de Schach-Variante, de van de mäiste Lüe späält ward, sünnern dat is dat Chinesisch Schach. Besünners in China aower uk in Thailand of Vietnam wärd düsse Variante späält, van Millionen van Mensken.

Xiang-Qi, as dat Spääl is nüümt in China, häff dat sölve Enn as dat Europäisch Schach: de Köning schall slaan wärn. Dat giff aower masse Unnerschiede tüsken Chinesisch un Europäisch Schach. Dat fangt bi de Figuren an: Net as in dat Europäisch Schach giff dat Peerde, de uk up desölve Wiese bewegt wärn, un Figuren, de langs de horizontalen of vertikalen Linien trokt warn („Türme“, de aower as „Wagens“ betekent bünt, wat vääl bääter passen daiht as „Türme“, wieldat de sik ja nich röhren köönt). Dat giff uk fief „Soldaten“, de de Buern in dat Europäisch Schach ähnlich bünt. De Köning heet „Feldheer“, wat wiest, dat dat Chinesisch Schach naoh wat mehr een Afbild van den Krieg is as das Europäische Schach. De Figuren bünt uk naoh mehr in fase Rollen presst: To’n Bispäil mööt de twäi „Liefwachen“ bi den Feldherren in de Palast blieven un häfft de eenzige Upgave, em to schütten. „Liefwachen“ giff dat in’t Europäische Schach nettso nich as „Elefanten“ (de up chinesisch „Qiang“ heetet, as in „Qiang Qi“ = Elefanten Spääl) of „Kanonen“.

Dat Brett, wo up späält ward, is uk besünners. Ofsehn van de Palast (dat is doa, wo ok diagonale Linien bünt) giff dat een Stroom, de dat Späälfeld in twäi Deele utenanner maakt. Faken ward sägt, dat düsse Stroom de Huang He, de Geele Stroom vörstellen schall. Blots Soldaten, Peerde, Wagens un Kanonen dröfft över den Stroom up de anner Siete van dat Späälfeld gaohn. De Feldherr un de Liefwachen dröfft nich maol de Palast verlaten.

Dat Späälfeld is net as in dat Europäische Schach dör Linien in Felder updeelt, mar de Figuren ward nich in de Felder stellt, man up de Linien und bewägt sik van Knubbel to Knubbel. As een blots dat Europäisch Schach kennen daiht, mott een sik ümstellen un anwöönen, de Figuren up de Linien to laaten.

Dat Chinesische Schach is all twäidusend Jaohr aolt. In Legenden werd vertellt, dat General Han H’sing (200 v. Chr.) dat Spääl utfunnen häff, annere sägt, dat de Kaiser Chow Wu Wang Ti all üm 1100 v. Chr. de Idee för dat Spääl hätt. Wäs’t as dat schöll, dat Spääl häs bit vandage masse Frönde, nich blots in China, mar mehr un mehr uk in Europa.

Düsse Bidrag is schriewen in Emslänner Platt.

Literatur:
Schmidt, Rainer (1981): Das spielt das Volk in China. Frankfurt/Main: China Studien- und Verlagsgesellschaft.
Wurman, David (1993): Chinesisches Schach leicht gemacht. Regeln, Tricks und Taktik. Hamburg: Rowohlt.

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